Bundesrat will keine Gender-Sprache

Gender-Sternchen, Doppelpunkt und Binnen-I sollen in amtlichen Publikationen weiterhin verboten bleiben. Der Bundesrat anerkenne zwar das Anliegen, eine Sprache zu verwenden, die möglichst alle Menschen anspricht, doch die Verwendung des Gender-Sternchens und anderer Zeichen sei heute Ausdruck einer bestimmten gesellschaftspolitischen Haltung, die der Bund als neutrale Stelle nicht einnehmen will.

Am 24. August 2022 äusserte […]

03.09.2022|

Gleichberechtigung? Von wegen – Gendersternchen hebt Frauen hervor

Eine neue psycholinguistische Untersuchung der Universitäten Würzburg und Kassel bestätigt: Das Gendersternchen führt keinesfalls zur Gleichberechtigung der Geschlechter. Während das sogenannte „generische Maskulinum“ eine erhöhte Wahrnehmung von Männern bewirkt, so hebt das Gendersternchen primär Frauen hervor. Dies gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in einer Medienmitteilung vom 16. März 2022 bekannt.

Im Rahmen der Studie […]

22.03.2022|

Bund untersagt Verwendung des Gendersternchen

Den Bundesbeamten in der Schweiz wird die Nutzung des Gendersternchens ab sofort verboten. Die Bundeskanzlei will Sternchen, Doppelpunkt und Unterstrich ausdrücklich nicht in den Schreiben des Bundes sehen. Aus Sicht der Bundeskanzlei sind typografische Mittel wie der Genderstern, Genderdoppelpunkt, der Gender-Gap und Gender-Mediopunkt nicht geeignet, diesem Anliegen gerecht zu werden: „Zum einen leisten sie nicht, […]

29.06.2021|

Sieben Sternchen für die politische Korrektheit

Ein seltsames Phänomen macht sich in der deutschen Sprache breit. Es ist der Versuch, es allen recht zu machen: Männer, Frauen und allen scheinbaren Varianten davon. Die politische Korrektheit ist dabei aber bei weitem nicht erreicht. Wir sagen deshalb: Wenn schon, dann richtig. Oder vielleicht doch dem Ursprung und der Sprache zuliebe: zurück auf Feld […]

10.05.2021|

Gutes Deutsch per Dekret verbieten?

Der deutsche Politiker und Jurist Friedrich Merz will die Gendersprache verbieten. Eine Umfrage gibt ihm Recht.

Ein Kommentar von Prof. Walter Krämer

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Civey begrüssen 60 Prozent aller Bundesbürger den Vorschlag von Friedrich Merz, ein nicht mit den aktuellen Regeln der deutschen Sprache konformes Genderdeutsch den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und im amtlichen Schriftverkehr zu […]

03.05.2021|

Gendersternchen verstösst gegen Rechtschreibung

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden hat das Gendersternchen (*) geprüft: Es eignet sich nicht, um genderneutrale Personenbezeichnungen zu bilden. Bei seiner Verwendung entstehen nicht nur grammatisch falsche Formen (z. B. Arzt*in oder Ärzt*in), auch den Regeln der deutschen Rechtschreibung entspricht das Sternchen nicht.

In der jüngsten Zeit hat die Verwendung des Gendersternchens und […]

16.08.2020|
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