Molina will Gott aus der Präambel streichen

Kein Platz mehr für Gott? Der Zürcher SP-Nationalrat Fabian Molina hat eine Motion eingereicht, in der er verlangt, dass u.a. der Gottesbegriff aus der Präambel verschwinden soll. Der Gottesbezug und der Begriff „Schöpfung“ in der Bundesverfassung widerspreche der Neutralität in religiösen Angelegenheiten, schreibt Molina in der Begründung seiner parlamentarischen Initiative. Damit würde er der Schweiz […]

2021-03-25T16:30:43+01:0027.03.2021|

Pflichten und Grenzen der Solidarität

Die Corona-Krise hat die Flüchtlingskrise nur zeitweise verdrängt. Im Sommer kommen aber in der Regel mehr Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa als in jeder anderen Jahreszeit. Dann gibt es regelmässig auch Streit über Anlegehäfen und Verteilung der Flüchtlinge. Und über die ethischen Verpflichtungen und Versäumnisse sowie christliches (Fehl-)Verhalten in der Flüchtlingsfrage. Zu diesem Themenkreis […]

2020-09-22T10:29:46+02:0009.08.2020|

Corona-Verdacht: Behörden wollen Familien Kinder wegnehmen

Man hält es nicht für möglich. Mathias von Gersdorff von der Aktion Kinder in Gefahr berichtet in einem Video gestützt auf mehrere deutsche Zeitungen vom Druck, den deutsche Behörden auf Eltern ausüben, wenn bei ihrem Kind ein Verdacht auf eine Corona-Infektion vorliegt: Bei Nichtisolation der Kinder im eigenen Haushalt sollen Kinder aus der Familie entfernt […]

2020-09-22T10:29:24+02:0007.08.2020|

„Tragödien, die durch keine Ethik zu vermeiden sind“

Ist es ethisch gerechtfertigt, mehr Corona-Todesfälle in Kauf zu nehmen, um dafür langfristige Folgen gering zu halten? Und gebietet ein Virus, das jeden zum potentiellen Gesundheitsrisiko anderer macht, die soziale Isolation? Der deutsche Philosoph Berthold Wald über Tugendethik in Corona-Zeiten.

Von Dominik Lusser

Zukunft CH: Herr Professor Wald, um gleich vorweg allfälligen Missverständnissen vorzubeugen: Können Sie kurz […]

2020-06-26T11:02:23+02:0022.05.2020|

SEK hadert mit dem Wort Gottes

Die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) hat sich am 5. November 2019 in Bern für die „Ehe für alle“ auf zivilrechtlicher Ebene ausgesprochen. Eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten scheint sich in der Ehe-Frage nicht mehr an der Bibel, sondern an anderen Massstäben zu orientieren.

Laut Medienmitteilung des SEK stimmte das Kirchenparlament in der Schlussabstimmung mit […]

2020-06-03T09:09:35+02:0006.11.2019|

Müssen Christen ihren Wahrheitsanspruch aufgeben?

Martin Grichting, Generalvikar des Bistums Chur, gibt in seiner neuen Schrift „Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung“ (Fontis-Verlag 2018) eine „katholische Antwort auf den Pluralismus“, die auch für andere Konfessionen bedenkenswert ist: Müssen Christen in einer Demokratie auf den Wahrheitsanspruch ihrer Religion verzichten? Oder sollen sie ihre Religion zur Privatsache machen, ohne Einfluss auf Gesellschaft […]

2018-04-16T12:56:13+02:0030.03.2018|

Glaube und Diskriminierung: Zustände wie im alten Rom?

Eine freie Gesellschaft muss zurückhaltend sein, wenn sie merkt, dass sie religiöse Menschen in Gefahr bringt, gegen ihr Gewissen handeln zu müssen.

Gastkommentar von Martin Grichting

Hebamme oder Gynäkologe zu werden, ist in der Schweiz für Betroffene ein Spiessrutenlauf, wenn sie sich weigern, an Abtreibungen mitzuwirken. Christliche Bäcker, die sich weigerten, für eine gleichgeschlechtliche Eheschliessung eine „Hochzeitstorte“ […]

2019-08-21T09:45:00+02:0027.01.2018|

Islamisierung zwingt zu theologischer Selbsterkenntnis

Der säkulare freiheitliche Rechtsstaat lebt bekanntlich von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. Das Wachsen islamischer Parallelgesellschaften und die Existenz von Scharia-Zonen in europäischen Städten zwingen auch unverbesserliche Säkularisten zu einer theologischen Standortbestimmung.

Von Dominik Lusser

Der Islam ist die häufigste Staatsreligion. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Oktober 2017 veröffentlichte Analyse des Washingtoner Forschungsinstituts […]

2019-08-23T15:06:25+02:0022.12.2017|

Israel als Beispiel für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit

Der Schweizer Philosoph Michael Rüegg hält den Staat Israel, der im Juni 2017 vor 50 Jahren seine Unabhängigkeit im Sechstagkrieg verteidigte, für vorbildlich. „Vorstellbar ist für mich, dass wir im Laufe des 21. Jahrhunderts in eine vergleichbare Bedrohungslage geraten, wie sie der Staat Israel seit seiner Gründung 1948 durchmacht“, schreibt Rüegg in seinem Büchlein „Krise […]

2017-11-28T13:14:30+01:0009.11.2017|

Feminismus-Manifest der SP-Frauen: Marx‘ Gespenster spuken weiter

„Totgesagte leben länger.“ Das gilt auch für den seit dem Mauerfall totgeglaubten Marxismus. Wie das Gespenst des Kulturmarxismus und dessen postmoderne Abwandlungen auch 100 Jahre nach der Oktoberrevolution die Fundamente unserer Gesellschaft zu erschüttern suchen, zeigt exemplarisch das neue Feminismus-Manifest der Schweizer Sozialdemokratinnen.

Von Dominik Lusser

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“. […]

2019-02-06T16:03:01+01:0002.11.2017|