Ich bin entsetzt. Gerade lege ich „fluter.“aus der Hand, die Zeitschrift der „Bundeszentrale für politische Bildung“. Thema ist „Geschlechter“. Es ging aber nicht um Geschlechter, sondern um Gender, besser gesagt, um staatliche Propaganda für die Gender-Ideologie.
Schon in der Einleitung liest man, wie stark die Publikation der „Bundeszentrale für politische Bildung“ von der Vision des marxistischen Klassenkampfes durchdrungen ist: „Die Gewinner der überkommenen patriarchalischen Ordnungen, vor allem die Netzwerke der mächtigen alten Männer, verzichten nicht freiwillig auf ihre Privilegien“. Diese „alten Männer“ wollen die „heteronormative Geschlechtsverteilung“ aufrechterhalten und dadurch alle weiteren „sexuellen Identitäten“ ignorieren. Wie viele solche Identitäten existieren? „Es gibt so viele Weisen, Geschlecht zu leben, wie es Menschen gibt“, erfährt man von der Genderforscherin Sabine Hark.

In den vielen Fotos der Zeitschrift werden Paare gezeigt, wobei die Männer Frauenkleidung tragen, die Frauen Männerkleidung. Für die Ausbreitung der Gender-Ideologie sind staatlich subventionierte Publikationen wie diese der Bundeszentrale für politische Bildung unverzichtbar. Denn die „Gender-Ideologie“ würde von heute auf morgen verschwinden, wenn sie nicht von oben nach unten mit starker staatlicher finanzieller Unterstützung aufoktroyiert werden würde.

Hauptziel der Gender-Ideologen seit einigen Jahren, ist die Indoktrination der Kinder in Grundschulen und Kindergärten anhand von Bildungsplänen. Wir dürfen uns mit dieser staatlichen Kampagne zur Durchsetzung von Gender auf keinen Fall abfinden, sondern müssen mit Entschlossenheit und Überzeugung dagegen aktiv werden.

Vor allem Linke Politiker und Medienleute forcieren die Etablierung von Gender im deutschen Staat: Anlässlich des sog. Christopher-Street-Days in Berlin haben vergangenes Jahr drei Bundesministerien (Familie, Umwelt und Auswärtiges Amt) die Regenbogenfahne gehisst. Diese Fahne symbolisiert die Ziele der Lobby der Lesben, Schwulen, Transgender und sonstiger sexueller Orientierungen. In der ARD-Sendung „Extra 3“ im NDR (also Staatsfernsehen) wurden die Teilnehmer der „Demo für Alle“ am 21. April 2015 sogar als „homophobe A…löcher“ bezeichnet.

Besonders eifrig in der Durchsetzung von Gender als Staatsdoktrin ist Manuela Schwesig (SPD), eigentlich Bundesfamilienministerin: Von Anbeginn ihrer Amtszeit hat sie begonnen, aus dem Bundesfamilienministerium eine revolutionäre Zelle für ihren Feldzug gegen Ehe und Familie zu machen: Manuela Schwesigs Meinung von Angela Merkel: „Immer noch prägt ein homophobes, diskriminierendes Weltbild die Politik der Merkel-Regierung“.

Die Gegner des baden-württembergischen „Bildungsplanes 2015″, der die Einführung „sexueller Vielfalt“ schon im ersten Grundschuljahr vorsieht, beschimpfte Manuela Schwesig als „homophob“. Dass Schwesig die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare samt Adoptionsrecht forciert, muss gar nicht mehr groß erwähnt werden. Offensichtlich fühlt sich Manuela Schwesig weder an die Koalitionsräson, an die allgemeinen Vorgaben des Bundeskabinetts noch an den gesunden Menschenverstand gebunden. Sie möchte Fakten schaffen und führt deshalb einen ideologischen Kampf zur Zerstörung der traditionellen Ehe und Familie in Deutschland. Gegen diese Entschlossenheit, aus Deutschland einen LSBTIQ-Staat zu machen, müssen wir uns wehren.

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Kommentar von Mathias von Gersdorff