Startenor Bocelli: Mutter kämpfte für sein Leben

Am 19. Mai 2018 ist es in Rom wieder soweit: Tausende Menschen gehen in Italien für das Recht auf Leben auf die Strasse beim achten „Marcia per la Vita“. Im Letzten Jahr zogen die zehntausende Teilnehmer mit dem Apostolischen Segen von Papst Franziskus durch die Ewige Stadt. So werden auch dieses Jahr wieder viele tausende Teilnehmer erwartet, denn für den Lebensschutz setzen sich im südlichen Nachbarland viele Menschen ein, darunter auch immer wieder Prominente aus Gesellschaft, Politik und Kirche.

Andrea Bocelli, weltbekannter Opernsänger aus Italien, ist z.B. ein entschiedener Verfechter für das Recht auf Leben aller Menschen. Weil nicht die Umstände über unsere Lebensqualität bestimmen. Sondern das, was wir daraus machen. Er selbst ist das beste Beispiel dafür. Der begnadete Sänger würde heute nicht auf den Opernbühnen der Welt stehen, wenn seine Mutter, Edi Alighieri, während ihrer Schwangerschaft auf den Rat ihrer Ärzte gehört hätte. Damals war sie gerade frisch verheiratet, als ihr erklärt wurde, dass ihr Kind wohl blind sein werde. Es sei deshalb ratsam, abzutreiben. Doch Bocellis Mutter lehnte eine Abtreibung ab, wie sie kürzlich in der italienischen Talkshow „Domenica“ erzählte.

Damit bestätigt sich einmal mehr die Lebensweisheit, dass nicht die Umstände unser Leben bestimmen, sondern das, was wir daraus machen. „Die Blindheit meines Sohnes führte dazu, dass er die Musik an die erste Stelle setzte“, erklärte Alighieri in der Sendung.

Inzwischen hat der Startenor 15 Solo-Alben aufgenommen und unzählige Male verkauft. Berühmt wurde er vor allem durch sein Duett mit Sarah Brightman „Time to say Goodbye“, das zwölf Millionen Mal über den Ladentisch ging und mittlerweile zu den erfolgreichsten Songs der Musikgeschichte überhaupt zählt. Die beiden eroberten mit dem Song weltweit die Herzen von unzähligen Menschen.

2018-04-03T17:17:30+00:00 20.03.2018|