Die von Zukunft CH Ende Januar 2014 lancierte Petition „Kein Gender im Lehrplan 21“ wird neu von 13 Organisationen mit unterstützt:
Bürger für Bürger
Christen für die Wahrheit
EDU Schweiz
Ethos
Factum
Familienlobby Schweiz
Human Life International Schweiz
IG Sorgfalt
Jugend und Familie
Junge SVP Graubünden
Junge SVP Luzern
Junge SVP Oberwallis
Junge SVP Zürich

Damit erreicht der öffentliche Widerstand gegen die Verankerung der Gender-Ideologie im Lehrplan 21 einen neuen Höhepunkt.

Die Petition will verhindern, dass die Volksschule zur Plattform einer gesellschaftlichen Umerziehung nach Vorgaben der Gender-Studies wird. Geschlechterforscher fachsimpeln schon seit Jahren an staatlich subventionierten Gender-Instituten tabulos darüber, wie Gender-Identitäten nach ihrem Gusto weiterentwickelt und hergestellt werden können, wobei die Ansichten zwischen androgyner Uniformität und einem unübersehbaren Geschlechterpluralismus variieren.“ Andrea Maihofer, Leiterin des Basler Zentrums für Gender-Studies wünsche sich beispielsweise, dass es „zukünftig sowohl Individuen gibt, die sich nach wie vor als Männer und Frauen verstehen“ – die aber biologisch nicht unbedingt Männer und bzw. Frauen sein müssen –, „daneben aber auch andere, die das für längere oder kürzere Phasen ihres Lebens tun, andere, die ihre Geschlecht mehrmals am Tag wechseln und wieder andere, die überhaupt jede Festlegung zu vermeiden suchen, und all dies in Verbindung mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen.“

Laut Entwurf des Lehrplans 21 soll schon Kindern beigebracht werden, traditionelle Geschlechterrollen oder unterschiedliches Berufswahlverhalten im Sinne der Gleichmacherei von Mann und Frau zu hinterfragen und verschiedene sexuelle Orientierungen als gleichwertig zu akzeptieren. Dahinter steht eine gesellschaftspolitische Theorie, welche jeden Zusammenhang zwischen biologischem Geschlecht, sozialer Geschlechterrolle und sexueller Orientierung aufzulösen beabsichtigt.

Zukunft CH stellt die kulturelle Bedingtheit von Geschlechterrollen nicht grundsätzlich in Abrede. Es muss jedoch verhindert werden, dass die von der Hirn- und Hormonforschung wissenschaftlich belegten natürlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau lediglich durch unterschiedliche Erziehung und Sozialisation erklärt werden. Denn dies führt letztlich nicht zu mehr Freiheit, sondern zu einer Unterdrückung der Identität von Mann und Frau. Die Petition „Kein Gender im Lehrplan 21“ läuft noch bis Ostern. Das Sammelziel ist bei 50‘000 Unterschriften angesetzt.

Dominik Lusser