Laut einer Studie, über die kath.net gestützt auf Informationen der FAZ am 9. Mai 2016 berichtete, sind tausende aus Syrien und Irak geflohene Christen in deutschen Flüchtlingsheimen Gewalt und Drohungen ausgesetzt. Bei den meisten Fällen handelt es sich um Konvertiten. Verantwortlich für die Übergriffe sollen das Sicherheitspersonal und muslimische Flüchtlinge sein. Mehrere Menschenrechtsorganisationen wie die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ und der „Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland“ hätten diese Gewalt in deutschen Flüchtlingsunterkünften bei einer Pressekonferenz beklagt. Die Menschenrechtsorganisation „Open Doors“ sprach dabei von einem Klima der „Angst und Panik“. Laut der „Aktion für verfolgte Christen und Notleidende“ werden in Deutschland bis zu 40‘000 Flüchtlinge aufgrund ihrer religiösen Überzeugung drangsaliert. Bei der Pressekonferenz zeigte sich ein syrischer Flüchtling „schockiert“ darüber, dass er von muslimischen Extremisten fliehen musste und nun im Flüchtlingsheim wieder auf diese treffe.