Am 1. April 2015 spricht der türkische Professor und Journalist, Cengiz Aktar, in Zürich über die heutige Situation der religiösen Minderheiten in der Türkei vor dem Hintergrund des Genozids an den Christen im Osmanischen Reich.
Prof. Cengiz Aktar ist Senior Scholar am Istanbul Policy Center (IPC). Er gehört zu den führenden Stimmen in der Türkei, die sich für einen demokratischen Wandel – gerade auch für die Rechte der religiösen und ethnischen Minderheiten – einsetzen. Aktar fordert eine Entschuldigung für den Genozid von 1915 bis 1918 und eine Versöhnung mit den Nachkommen derjenigen, die den Genozid überlebt haben. Eines seiner neun Bücher trägt den Titel „L’Appel au Pardon, des Turcs s’adressent aux Arméniens“. Aktars Kommentare erscheinen regelmässig in türkischen Publikationen wie Taraf und Today’s Zaman.

Öffentlicher Vortrag unter dem Titel: „Revisiting Turkey’s policy towards religious minorities on the centenary of the Armenian Genocide.“

Mittwoch | 1. April 2015 | 18.00-19.45 Uhr.
Hotel Glockenhof | Sihlstrasse 31 | 8001 Zürich.
Anmeldung ist nicht erforderlich; Deutsche Simultanübersetzung.

Der Vortrag vom 1. April 2015 ist Teil der 2012 lancierten CSI-Veranstaltungsreihe „Die Zukunft der religiösen Minderheiten im Nahen/Mittleren Osten“ mit Anlässen in Zürich, Genf, Bern, Boston und Oxford: