Islam-Expertin: Mädchen ohne Kopftuch werden gemobbt

Susanne Schröter, Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam, warnt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 14. Mai 2018 vor negativen Entwicklungen in den Grundschulen des Rhein-Main-Gebiets, die mit dem Islam im Zusammenhang stehen:

„Es gibt tatsächlich Schulen, in denen schon Erstklässlerinnen Kopftuch tragen. Übrigens weisen muslimische Eltern ihre Mädchen auch zunehmend dazu an, nicht mit Jungen zu spielen. Von Lehrerinnen mit Migrationshintergrund weiss ich ausserdem, dass Mädchen, die kein Kopftuch tragen, von anderen muslimischen Schülern gemobbt werden. Das geht so weit, dass man sie fotografiert und ihnen droht, die Bilder über soziale Netzwerke mit Kommentaren wie ‚ehrloses Mädchen‘ zu verbreiten.“

Die Probleme mit muslimischen Schülern sind aber mannigfaltig. So gibt es eine Art Wettbewerb unter ihnen, wer während des Ramadans am besten fasten könne. Das Kultusministerium in Wiesbaden hat sich bislang nicht dazu geäussert, wie mit solchen Situationen umzugehen sei. Dadurch verlagern sich die Konflikte komplett auf die Schulklassen bzw. auf die Lehrer.

Quelle: Kultur und Medien Online

 

2018-06-04T16:24:23+00:00 17.05.2018|