Im März 2012 hat das „Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen“ in Europa mit Sitz in Wien einen umfassenden Bericht über das Jahr 2011 veröffentlicht. Der Bericht porträtiert die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Religionsfreiheit und schildert eine Vielzahl von Fällen der Diskriminierung und Intoleranz gegen Christen, auch aus der Schweiz. Das 33-seitige Dossier enthält ebenso Statistiken wie eine Analyse der Diskussion über die Bedeutung von Religionsfreiheit in Europa. Gegenüber der Presse sagte Gudrun Kugler, Leiterin des Dokumentationsarchivs, „dass 85 Prozent aller anti- religiös motivierten ‚hate crimes‘ gegen Christen gerichtet“ seien. Auch führe eine „restriktive Auslegung von Gewissensfreiheit (…) allmählich dazu, dass Berufe wie Standesbeamter, Arzt, Krankenschwester und Hebamme oder Apotheker für Christen nicht mehr ausübbar werden. Lehrer und Eltern geraten in Schwierigkeiten, wenn sie mit staatlich festgelegter Sexualmoral nicht einverstanden sind. Unsere Recherchen zeigen, dass Europa nur durch einen fairen Umgang mit Religionen, und insbesondere mit dem Christentum, seiner Ausrichtung auf Freiheit gerecht werden kann.“ Der Bericht ist in englischer Sprache verfügbar unter:
http://www.intoleranceagainstchristians.eu