Für hirntot erklärt und wieder auf den Beinen

Ein 13-jähriger Junge im US-Bundesstaat Alabama hatte bei einem Unfall einen siebenfachen Schädelbruch erlitten und wurde von den Ärzten für hirntot erklärt. Die Eltern gaben ihr Kind für die Organspende frei. Doch am Tag vor dem Eingriff kam ein unerwarteter Anruf aus dem Spital. Heute kann der Junge wieder gehen. Darüber berichtete kath.net am 8. Mai 2018.

Trenton McKinley war dem Tod sehr nahe gewesen. Bei einem Unfall vor zwei Monaten hatte er eine siebenfache Schädelfraktur erlitten. Als er im Krankenhaus eintraf, galt er bereits seit 15 Minuten als tot. Eine Reanimation war zwar erfolgreich, doch sagten die Ärzte, dass der Junge wegen des Sauerstoffmangels extreme Gehirnschäden zurückbehalten werde – falls er überhaupt durchkommen würde. Auf Anfrage des Krankenhauses unterschrieben die Eltern eine Erklärung und die Vorbereitungen auf die Organentnahme begannen. Doch am Tag vor der Organentnahme entdeckte das Fachpersonal wieder Leben in den Augen des Jungen, die zuvor schwarz, tot und trocken gewirkt hatten.

Heute ist der Junge auf dem Weg der Besserung. Trenton braucht zwar noch weitere medizinische Behandlungen. So muss ein Stück fehlende Schädeldecke wieder eingesetzt werden und die Nieren sind vom Sauerstoffmangel geschädigt. Doch der Jugendliche kann mit Unterstützung bereits wieder gehen und durfte schon Zeit zu Hause verbringen. Trenton selbst sagt zu seiner Rückkehr ins Leben: „Dafür gibt es keine andere Erklärung als Gott.“

 

2018-05-29T17:11:17+00:00 13.05.2018|