Flüchtlingskrise: Betrug mit Sprachschulen

Das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellt Strafanzeige gegen Sprachschulen. Dies berichtete das ARD-Mittagsmagazin am 15. März 2019 unter Berufung auf einen Sprecher der Behörde in Nürnberg. Bei diesen Anzeigen gehe es nach dem Bericht vor allem um Urkundenfälschung und Betrug. So würden mehr Teilnehmer abgerechnet, die nicht bei den Kursen anwesend seien, berichtete etwa eine Lehrerin dem ARD-Mittagsmagazin. Auch seien die Dozenten der Kurse oft schlecht oder gar nicht qualifiziert, berichtet die Lehrerin weiter.

Bundesweit arbeitet das BAMF mit etwa 1’700 Trägern von Sprachkursen zusammen. Im Jahr 2018 hatte das BAMF 875 Millionen Euro für Integrationskurse in den Sprachschulen zur Verfügung gestellt. 2015 waren es noch 267 Millionen Euro.

2019-04-17T09:00:20+00:00 26.03.2019|