Als die Feministin Lana 2012 erfährt, dass sie schwanger ist, freut sie sich. Bis ihr der Frauenarzt gesteht: „Es ist ein Junge.“ Lana hat sich künstlich befruchten lassen. Sie wollte unbedingt ein Mädchen und suchte ganz gezielt nach Betreuungseinrichtungen, in denen das Kind ganz ohne Männer würde aufwachsen können. „Kein Mann wird da sein und ihren Fortschritt bremsen, kein Junge wird sie erniedrigen“, schreib sie in ihrem Blog. „Als es langsam Sommer wurde und mein Bauch zu wachsen begann, war mein Kopf voll mit Gedanken daran, wie ich meiner Tochter von Anfang an feministische Ideale beibringen kann.“ Als sie dann aber erfährt, dass sie im fünften Monat mit einem Jungen schwanger ist, kann sie „von ihrem Körper betrogen“ nur noch weinen und lässt das Kind durch Abtreibung töten. Ihre Begründung auf dem Blog: „Ich will nicht, dass noch so ein Monster in meinem Bauch aufwächst.“