Die im Kanton Luzern von Bürgerinnen und Bürgern gestartete Petition „Kruzifix Bleibt“ hat seit November 2010 Unterschriften für die Beibehaltung von Kreuzen und Kruzifixen in Schulen und öffentlichen Gebäuden gesammelt. Am 14. Dezember 2010 wurden die 11’976 Unterschriften den Luzerner Behörden übergeben.
„Erstaunlich viele junge Menschen, welche sich selbst nur wenig bis gar nicht als religiös bezeichnen, unterstützen dieses Zeichen für unsere Tradition. Es ist daher wichtig, dass zukünftig in der Politik diesem Anliegen Rechnung getragen wird und das unsere traditionellen Werte und Normen und auch deren Symbolik nicht aus Toleranzgründen weichen müssen.“ sagte die Präsidentin der JCVP Stadt Luzern Kim Iris Strebel an der Medienkonferenz. Unterschriften gab es für die Petition nicht nur aus dem Kanton Luzern. Auch aus vielen anderen Kantonen kam Unterstützung. Gar aus Frankreich, Deutschland und Italien wurden Unterschriften zugesandt. Rund 60 Prozent der Unterschriften waren von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kanton Luzern, so dass ein klares Zeichen zum Handeln an die Luzerner Regierung übergeben werden konnte.

Pirmin Müller, Präsident der SVP Stadt Luzern wies darauf hin, „dass es ein klares Zeichen der Bevölkerung, ist das so viele Unterschriften zusammen kamen und das Fehlen des Kreuzes auch ein Zeichen sei – nämlich, dass wir die Grundlage unserer Werte, Kultur und unseres Zusammenlebens und damit unsere Identität verleugnen“. „Für meinen persönlichen Glauben, der auf jüdisch-christlichem Fundament beruht, benötige ich nicht zwingend Symbole. Kreuz und Kruzifix gehören aber unbedingt zur christlichen abendländischen Tradition und dem Glauben einer grossen Mehrheit in der Schweiz. Ein Verbot dieser Symbole in öffentlichen Räumen wäre nicht Ausdruck von Toleranz, sondern von Intoleranz.“ sagt Gerardo Raffa, Mediensprecher der Petition „Kruzifix Bleibt“

Medienmitteilung „Kruzifix Bleibt“