Migration: Bischöfe predigen gegen Menschenhandel im grossem Stil

„Afrikas Bischöfe sind (…) gegen die Auswanderung ihrer Landsleute. Sie predigen ihren Landsleuten gegen ein solches ‚Abenteuer‘ und warnen vor einem ‚falschen Paradies‘, das ihnen versprochen wird. Sie sehen in der Auswanderung die grosse Gefahr, dass die afrikanischen Staaten das wichtigste Kapital verlieren: ihre Jugend. Die Bischöfe predigen gegen den Menschenhandel im grossem Stil. Um nichts anderes handelt es sich bei der Migrationswelle, die nicht von Afrikanern angestossen wurde. Wenn europäische Institutionen nichts tun, um die Geburtenrate in Europa zu steigern, aber alles tun, um sie durch Abtreibung, Verhütungsmentalität und Homosexualisierung zu senken, dann aber diese verschuldete demographische Fehlentwicklung durch Einwanderung ‚beheben‘ wollen – als gäbe es weder Völker, Sprachen und Kulturen, sondern nur beliebig verschiebbare (von wem?) Massen aus Individuen.

Afrikas Bischöfe fordern vom Westen, wenn schon, Hilfe vor Ort, aber nicht Bevölkerungsverschiebungen. Vor 30 Jahren war Auswanderung für Schwarzafrikaner noch kein Thema. Warum also heute, da die Lebensbedingungen in Afrika weit besser geworden sind? Die Stimmen der afrikanischen Bischöfe werden in Europa aber unterschlagen, bestenfalls belächelt, aber nicht gehört – auch nicht in der Kirche.“

Quelle: katholisches.info

 

2018-07-07T07:36:14+00:00 28.06.2018|