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Kommentar des Monats

 
 
 

Zukunft CH bezieht Stellung! Jeden Monat zu einem aktuellen und brisanten Thema. Das ist unser Kommentar des Monats.

 
 

   

Ältere Kommentare:


 
 

Juni 2010

Wenn die Wissenden glauben und nicht kennen (Von Reto Widmer)

 

„Glauben Sie noch, oder denken sie schon? Sie planen den Kirchenaustritt? Wir beraten Sie gerne. Freidenker Winterthur." Diese Zeilen waren im Winterthurer „Landboten" zu lesen. Die Ausrottung von Religiosität als Fernziel, die Aufklärung als Erlösung der Menschheit. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Mai 2010

Rund um die Burka (Von Dr. Heinz Gstrein)

 

Gegen die Totalverhüllung von Frauen mit einer „Burka" zeichnet sich in der Schweiz zunehmend breiter Konsens ab. Nur ganz radikale Exponentinnen sind anderer Meinung. Mehr lesen ...

 
 

 
 

April 2010

Echte Wahlfreiheit für Mutter und Kind! (Von Beatrice Gall)

 

Seit Jahrzehnten klingt, ja dröhnt es mittlerweile in unseren Ohren: Vorbei soll sie sein, die Zeit, da Frauen brav das Heimchen am Herd mimen, am Bein hängend der Holzklotz namens Kind. Sie sollen endlich eine Wahl zwischen Arbeit und Familie haben. Wie sieht es inzwischen damit aus? Mehr lesen ...

 
 

 
 

März 2010

Von Pädophilie und Sündenböcken (Von Reto Widmer)

 

Es gibt nichts schönzureden: Jeder der jüngst aufgedeckten Pädophiliefälle ist ein Greuel sondergleichen. Tatsache ist jedoch: Es wird mit überwiegender Mehrheit über die katholischen Fälle berichtet. Pädophilie wird als logische Folge von zölibatärem Leben dargestellt. Warum aber spricht niemand über die zahlreichen Fälle in unserer „zeitgemässen", „aufgeschlossenen" und „befreiten" ausserkirchlichen Welt? Mehr lesen ...

 
 

 
 

Februar 2010 

Wenn das Gegenteil der Liebe die „Wahrheit“ sein soll (Von Reto Widmer)

 

Regelmässig erreichen Zukunft CH auf digitalem oder postalischem Weg Rückmeldungen zu unseren Artikeln. In der überwiegenden Mehrheit dieser Kommentare dankt man uns für das Engagement von Zukunft CH, immer wieder erreichen uns jedoch auch Zusendungen, welche unsere Aufklärungsarbeit nicht nur rechtfertigen, sondern in einem demokratischen Staat geradezu erfordern, wie ein aktuelles Beispiel zeigt. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Januar 2010

Gehört das „Wow!“ nur nach Kloten? (Von Reto Widmer)

 

Der Airbus A-380, ein Meisterwerk menschlicher Genialität, versetzt mit seinen Daten die Schweizer Bevölkerung ins Staunen. Aber gibt es nicht schon seit Jahrtausenden grössere Wunderwerke, wie z.B. den Menschen? Mehr lesen ...

 
 

 
 

Dezember 2009 

Der Kreuzzug gegen das Kreuz (Von Beatrice Gall) 

 

Die Richter des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte haben Anfang November 2009 entschieden, dass das obligatorische Anbringen von Kruzifixen in Schulräumen gegen die Menschenrechtskonvention verstosse. Damit würde die Religionsfreiheit verletzt, so die Strassburger Richter.

Das Kreuz scheint lästig geworden zu sein. Mehr lesen ...

 
 

 
 

November 2009

Wir Sklaven der Gottheit Wohlstand (Von Reto Widmer)

 

Materiellen Wohlstand erlangt man in säkularen Augen durch eine florierende, leistungsstarke Wirtschaft. Als logische Folge darf diese keinerlei Wachstumseinbussen oder gar einen Verlust einfahren. Um dies zu erreichen, ist man ist heute offenbar bereit, jegliche immateriellen Werte und Normen über Bord zu werfen, siehe die Diskussion um die Minarettinitiative. Mehr lesen ...

 
 

 
 

September 2009:

Imam-Ausbildung? Vorsicht! (Von Dr. Heinz Gstrein)

 

Eines der heissen Eisen beim Disput bezüglich islamischer Einflüsse in der Schweiz ist das Begehren auf die Ausbildung von Moscheevorstehern, islamischen Predigern und Religionslehrern vor Ort. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Februar 2009:

Ja zur Familie! (Von Pfr. Hansjürg Stückelberger)

 

Die freudige Bejahung von Kindern ist heute weitgehend zerstört worden. Die Geburtenraten in Europa sind stark gesunken. Das bedeutet, dass in jeder Generation die Bevölkerung um gewaltig schrumpft.  Mehr lesen ...

 
 

 
 

Aktueller Kommentar des Monats:

 
 

Kommentar des Monats: Zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa

 

Von Beatrice Gall

 

Am 26. August 2010 wäre sie 100 Jahre alt geworden: Mutter Teresa. Die Frau, die mit aufopfernder Hingabe in den Slums von Kalkutta den Ärmsten der Armen diente, gilt bis heute als beispielloses Vorbild für selbstlose Nächstenliebe. Als sie 1997 starb, stand die Welt noch unter dem Schock des Todes von Lady Diana, die genau eine Woche zuvor bei einem Autounfall ums Leben kam. Und so schied Mutter Teresa aus dem Leben, wie sie auch ihr ganzes Leben gelebt hatte: unauffällig und ruhig. Die Welt trauerte leise um die kleine, alte Frau im weissen Baumwollsari.

 

Am Ende ihres Lebens war sie zu einer Berühmtheit geworden, doch bis dahin war es ein langer Weg. Geboren am 26. August 1910 als Agnes Gonxha Bojaxhiu in Skopje, Mazedonien, als Kind katholisch-albanischer Eltern, schliesst sie sich 1918 dem irischen Loreto-Orden an, der in Indien missionierte. Noch im gleichen Jahr reist sie mit einer Gruppe von Ordensfrauen nach Indien. Im Mai 1929 wird Schwester Teresa als Novizin in den Orden aufgenommen und arbeitet anschliessend in der Krankenpflege. Im Jahr danach legt sie in Darjeeling die Ordensgelübde ab. 1948 erhält Schwester Teresa die Erlaubnis, die Loreto-Schwestern zu verlassen, um ihrer Berufung zu folgen. Sie beginnt ihre Tätigkeit für die Armen in Kalkutta und erwirbt die indische Staatsbürgerschaft. Bald gründet sie die „Missionarinnen der Nächstenliebe". Die Welt wird nach und nach auf die aufopferungsvolle „Mutter Teresa" aufmerksam und so erhält sie nach einer Reihe anderer Auszeichnungen 1979 den Friedensnobelpreis. Am 5. September 1997 stirbt Mutter Teresa in Kalkutta. Papst Johannes Paul II. spricht Mutter Teresa am 19. Oktober 2003 selig.

 

Das bemerkenswerte an dieser Frau war ihre Entscheidung, nach ihrem Berufungserlebnis ihr relativ komfortables Leben aufzugeben, um nur noch den Armen zu dienen. Der Papst entsprach damals ihrer Bitte um Exklaustrierung, d.h. sie durfte als Nonne ausserhalb des Ordens arbeiten. Somit lebte sie anschliessend im Slumviertel Kalkuttas unter den gleichen Bedingungen wie die Slumbewohner. Sie kümmerte sich hingebungsvoll in Leprastationen und Heimen um Tbc- und Aidskranke, um verlassene Kinder und Sterbende, um die sich sonst niemand kümmerte. Unterstützt wurde sie bei ihrer Arbeit von ehemaligen Schülerinnen und vielen anderen Frauen, die unentgeltliche Hilfe anboten und sich nicht von schrecklichen Verstümmelungen und stinkenden Wunden abschrecken liessen. Ihre Kraft nahm sie aus ihrem Glauben: „Nicht ich, Gott tut alles", sagte sie.

 

In unserer Welt, in der vor allem darauf geschaut wird, wer am meisten hat, und das grosse Ziel materieller Reichtum und Bequemlichkeit sind, ist es für uns fast unvorstellbar, was diese Frau getan hat: Sie hat sich die Freiheit genommen, arm zu sein. Sie wollte helfen und begab sich dafür mitten unter die Notleidenden. Ihr freier Entschluss, arm zu sein, beruhte auf der Überzeugung, dass man selbst wissen müsse, was Armut ist, um die Armen verstehen zu können.

 

Wird es nicht langsam Zeit für uns, uns ebenfalls aus unserer Bequemlichkeit herauszuschälen, und uns von der Not derer anrühren zu lassen, denen es nicht so gut geht wie uns? Es muss nicht jeder nach Indien reisen und Leprakranke pflegen, doch ein bisschen Mutter Teresa täte uns allen gut. In unserer Umgebung finden wir reichlich Gelegenheit dazu. Versuchen wir doch etwas mehr, dem Vorbild Mutter Teresas zu folgen, die ganz richtig feststellte: „Das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen."

 

 

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Anlässlich des 100. Geburtstags von Mutter Teresa gibt das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not" einen Vortrag und ein Podiumsgespräch über das Leben und Wirken von Mutter Teresa auf CD und DVD heraus. Den Vortrag hält ihr einziger deutschsprachiger Reisebegleiter, Dr. Leo Maasburg. Er schildert darin aus erster Hand, wie er sie kennengelernt und auf welche Weise sie sein Leben beeinflusst habe. Am anschliessenden Podiumsgespräch beteiligen sich ausserdem der Verlagsleiter des Pattloch-Verlages, Bernhard Meuser, und die Vorstandsvorsitzende von „Kirche in Not", Antonia Willemsen. Die Audio-CD oder DVD können unentgeltlich bei „Kirche in Not" bestellt werden unter: www.kirche-in-not.de/shop