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Werte und Gesellschaft

 
 
 

28.03.2011

Kommentar des Monats: Frühling in unserer Gesellschaft?

Von Beatrice Gall

Frühling ist etwas Wunderbares. Jedes Jahr scheinen die Menschen wieder neue Kraft und Energie zu schöpfen, wenn die ersten Knospen an Bäumen und Büschen erscheinen und Krokusse, Narzissen und Tulpen als fröhliche Frühlingsboten aus dem Boden schiessen. Diese Aufbruchsstimmung, die in der Natur in diesen Tagen herrscht, können wir auch bei den Menschen beobachten.

Als vor einigen Tagen die ersten längeren Sonnenstrahlen zu sehen waren, konnte man z.B. sofort zahlreiche Gartenbesitzer in ihre Gärten stürmen sehen. Flugs wurden die Gartenhandschuhe und weitere Utensilien aus dem Schöpfli geholt, um sich endlich der ersten intensiveren Gartenarbeit zu widmen. Viele von ihnen schienen nur auf die ersten Zeichen des Frühlings gewartet zu haben, um mit Graben, Pflügen, und Pflanzen loslegen zu können. Aufbruchsstimmung lag in der Luft.

So wie Gartenbesitzer im Frühling auf die ersten Sonnenstrahlen warten, so warten viele Menschen in unserem Land auf die ersten Zeichen des Aufbruchs, wenn es um die Wiederbelebung der christlichen Werte, um die dringend notwenige Stärkung der Familien in Politik und Gesellschaft geht. Ganz besonders, da nun immer deutlicher wird, wie die Leitlinien des Gender Mainstramings zunehmend in Politik und Gesellschaft umgesetzt werden sollen.

Gender – ein Wort, das kaum jemand kennt, obwohl „Gender-Mainstreaming“ mittlerweile zum „Leitprinzip“ der Politik geworden ist. Der Begriff dient dazu, die Geschlechtsrollen von Mann und Frau aufzulösen. Heterosexualität soll als Norm „überwunden“ und die Gleichwertigkeit jeder sexuellen Orientierung insbesondere durch eine Umerziehung der Kinder und Jugendlichen erreicht werden. Die Gender-Ideologie hat sich hinter dem Rücken der Öffentlichkeit von der EU über die staatlichen Institutionen, die Universitäten und Ausbildungseinrichtungen bis an die Basis der Schulen und Kindergärten eingeschlichen. Was mit der Studentenrevolte von 1968 begann, wird heute von der UNO, der EU und den Regierungen der westlichen Welt mit allen politischen, gesetzlichen und finanziellen Mitteln vorangetrieben – eine Kulturrevolution, welche die Sozialstruktur unserer Gesellschaft in ihrem innersten Kern verändert und unser Wertefundament zerstört.

Eine erschreckende Entwicklung – und genau hier wollen wir mithelfen, Zeichen des Aufbruchs zu setzen: mit unserer Vortragsreise mit Gabriele Kuby im Juni in zehn schweizer Städte. Die bekannte deutsche Soziologin, Preisträgerin („Journalistin des Jahres 2008“), Vortragsrednerin und Mutter von drei Kindern hat mit ihrem Buch „Die Gender-Revolution – Relativismus in Aktion“, das 2006 erschien, als eine der ersten die internationale Strategie des Gender-Mainstreaming ans Licht gebracht. Mit dieser Vortragsreise wollen wir über dieses weithin unbekannte Thema informieren, es in die Öffentlichkeit, in die Diskussion bringen – und damit zu einer Wiederbewusstmachung der christlichen Werte und der zentralen Bedeutung der Familien in unserem Land beitragen. Denn mit den christlichen Werten und Familien ist es wie mit den Sonnenstrahlen: Ohne sie kann unser Land nicht gedeihen.

Hier geht’s zum Flyer der Vortragsreise mit allen Terminen: