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Kommentar des Monats

 
 
 

Zukunft CH bezieht Stellung! Jeden Monat zu einem aktuellen und brisanten Thema. Das ist unser Kommentar des Monats.

 
 

   

Ältere Kommentare:


 
 

Februar 2014

Was wir von Ägypten lernen können (Von Pfr. Hansjürg Stückelberger)

 

In der Meinung, in Nordafrika würden sich demokratische Staaten bilden, wollte ein deutscher Politiker einen Marschallplan für die arabische Welt beschliessen. Der Vorschlag zeigt, wie wenig auch hochrangige Politiker die Herkunft und Grundbedingungen der freiheitlichen Demokratie verstehen. Mehr lesen ...

 
 

Januar 2014

Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache! (Von Dominik Lusser)

 

Eine aktuelle Volksinitiative fordert, dass künftig Abtreibungen nicht mehr von der obligatorischen Krankenkasse bezahlt werden sollen. Doch dürfen Abtreibung und Abtreibungsfinanzierung wirklich Privatsache sein? Mehr lesen ...


 
 

Dezember 2013

Salafisten planen ihr "Weihnachtsfest" ... (Von Dominik Lusser)

 

Laut Ankündigung auf Facebook führt das salafistische Netzwerk „Die wahre Religion“ ausgerechnet am 25. Dezember 2013 eine Schulung für muslimische „Missionare“ aus Deutschland, der Schweiz und Österreich durch. Mehr lesen ...


 
 

November 2013

Wenn Familienpolitik die Familie verrät (Von Dominik Lusser)

 

Mit der Abstimmung zur Familieninitiative steht der zweite bedeutende Entscheid zur Familienpolitik dieses Jahr an. Gerade aus den Argumenten, mit denen der Bundesrat diese Initiative bekämpft, wird aber deutlich, dass die "Familienpolitik" weitgehend nichts mehr mit Familienförderung zu tun hat. Mehr lesen ...


 
 

Oktober 2013

Burka: vom Wetterschutz zum Polit-Mittel (Von Heinz Gstrein)

 

Auf der Arabischen Halbinsel verhüllten sich einst Männer und Frauen, um vor Sand und Wind geschützt zu sein. Erst Mohammed machte aus dem Wetterschutz eine den weiblichen Körper tabuisierende Institution. Mehr lesen ...


 
 

September 2013

Zwangsehen – Islamische Praktiken in westlicher Gesellschaft (Von Heinz Gstrein)

 

Im Sommer machte der Fall einer Elfjährigen aus dem Jemen Schlagzeilen , die nach Saudiarabien gegen Geld zwangsverheiratet werden sollte. Nicht viele Muslimas wagen es, sich einer Zwangsehe zu widersetzen. Mehr lesen ...


 
 

August 2013

Islam-Zentrum-Gegner kurz vor dem Ziel (Von Thomas Ruckdeschel)

 

Der Bau einer Grossmoschee mit dazugehörendem Islam-Zentrum in München mobilisiert die kritischen Menschen. Sie  wollen das „Zentrum für Islam in Europa – München“ mit einem Bürgerentscheid aufhalten. Mehr lesen ...


 
 

Juli 2013

Christianophobie - eine antichristliche Revolution erschüttert die Welt (Gastkommentar von Roberto di Mattei)

 

Die Freiheit der Christen wird weltweit immer weiter eingeschränkt. Systematische Angriffe in vielen Ländern nehmen immer weiter zu. Und auch sonst haben es Christen - weltweit - immer schwerer. Mehr lesen ... 


 
 

Juni 2013

Was ist nur in der Türkei los? (Von Heinz Gstrein)

 

Das Aufbegehren gegen die islamisch-konservative Regierung geht ungebrochen weiter. Hunderttausende Islamanhänger stossen mit den Oppositionellen blutig zusammen. Mehr lesen ...


 
 

Mai 3013

Die Landsgemeinden: weltweit einzigartige politische Kultur (Von Urs Vögeli)

 

Für die Beobachtung von einzigartigen Phänomenen reist man gerne um die halbe Welt. Manchmal muss es aber gar nicht so weit sein: z.B. bei einer Besonderheit der Schweizer Politkultur -  den Landsgemeinden. Mehr lesen ...


 
 

April 2013

Zur "Normalität" der Gewalt gegen Frauen im Islam (Dominik Lusser)

 

„Die Welt“ berichtet, dass eine neue Umfrage der türkischen Universität Kirikkale zeigt, dass die Mehrheit der Türken „Gewalt gegen Ehefrauen völlig normal, sinnvoll und praktisch“ findet. Warum ist dies so? Mehr lesen ...


 
 

März 2013

Amorix, das Kompetenzzentrum für Sexualpädagogik, muss schliessen – und nun? (Dr. Andreas M. und Ulrike Walker)

 

Still und diskret gab das Schweizerische Kompetenzzentrum für Sexualpädagogik und Schule im März bekannt, dass es aufgelöst werde. Die Medien hielten es nicht für nötig, darüber zu informieren. Mehr lesen ...


 
 

Februar 2013

1700 Jahre Edikt von Mailand: Europa am Scheideweg! (Von Dominik Lusser)

Mit dem 313 durch Kaiser Konstantin den Grossen verabschiedeten Toleranzedikt von Mailand trat das Christentum offiziell auf die Bühne der europäischen Geschichte. Heute steht Europa am Scheideweg. Mehr lesen ...


 
 

Januar 2013

Krippenförderung bald in der Verfassung? (Von Dominik Lusser)

 

Die derzeitige Familienpolitik weist in eine bedenkliche Richtung. Unter dem Deckmantel der Familienfreundlichkeit wird eine neue Totalisierung der Arbeitswelt vorangetrieben - zum Schaden der Familie. Mehr lesen ... 


 
 

Dezember 2012

Ägypten: der neue Staat Allahs! (Von Heinz Gstrein)

 

Mit der neuen Verfassung erhält Ägypten eine unerfreuliche Weihnachtsbescherung. Mit Allah und Scharia wurde die Herrschaft der Muslimbruderschaft endgültig zementiert. Mehr lesen ...


 
 

November 2012

Antifeminist oder Gentleman? (Von Dominik Lusser)

 

Meist männliche Besucher kamen zum 3. Internationalen Antifeminismus-Treffen der Schweiz. Doch die IG für eine grundsätzlich frauenfeindliche Bewegung zu halten, ist falsch - allein drei der fünf Tagungsreferate wurden von Frauen gehalten. Mehr lesen ... 


 
 

Oktober 2012

Erlebnisse vom „Marsch für s‘Läbe“ (Von Ralph Studer)

 

Zusammen mit einigen Kollegen nahm ich zum erstmals am Marsch für s‘Läbe teil. Beeindruckend, wie viele Menschen zusammenkamen, um ein Zeichen des Lebens zu setzen - und erschreckend, wie viel aggressive Gegenwehr da war. Mehr lesen ...


 
 

September 2012

Haben nicht alle Menschen ein Recht auf Leben? (Von Dominik Lusser)

 

Es genügt nicht, Mensch zu sein, um Anspruch auf Lebensschutz zu haben - so Peter Singer, der seit Jahren unbehelligt am „Zentrum für menschliche Werte“ in Princeton lehrt. Der renommierte Bioethiker stellt dazu waghalsige Theorien auf. Mehr lesen ...


 
 

August 2012

Auch christliche Symbole verweisen auf eine Wirklichkeit (Von D. Lusser)

 

Im Juni ist die Luzerner NR Ida Glanzmann im Ständerat mit dem Vorschlag gescheitert, christliche Symbole verfassungsmässig zu schützen. Dies zeigt: Die christliche Kultur wird immer mehr in Frage gestellt. Mehr lesen ...


 
 

Juli 2012

Koran und Demokratie unvereinbar! (Von Heinz Gstrein)

 

Der Schweizer Religionsphilosoph Martin Rhonheimer hat in Wien auf die zwei Hauptgefahren in Europa hingewiesen: die Fehleinschätzung, der Islam könne "europäisiert“ werden und eine „Tendenz gegen Religion“. Mehr lesen ...


 
 

Juni 2012

Generationenübergreifende Werte (Von Urs Vögeli)

 

An Beerdigungen nehmen viele Menschen teil. Dabei zeigt sich, was ein Mensch über seinen Tod hinaus in die Gesellschaft hineingetragen hat, was generationenübergreifend weitergegeben worden ist. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Mai 2012

Mehr Politiker wünschen sich mehr Zeit für Familie (Von M. Hikmat)

 

Die deutsche SPD-Vizechefin Manuela Schwesig fordert mehr freie Wochenenden mit der Familie für Politiker. Über Familie solle nicht nur geredet werden, sondern sie müsse auch gelebt werden dürfen. Mehr lesen ...

 
 

 
 

April 2012

Vom Judenmord in Toulouse zum Anti-Israel-Marsch in Bern (H. Gstrein)

 

In Frankreich hat ein Moslem unschuldige Kinder und junge Soldaten aus religiösem Hass ermordet. Auch in der Schweiz wird mit zunehmender Israel-Feindschaft ein gefährlicher Nährboden für Gewalt gegen alles Jüdische aufbereitet. Mehr lesen ...

 
 

 
 

März 2012

Die Rentabilität der Homo-Ehe (Von Dominik Lusser)

 

Ein amerikanischer Professor erklärt, dass aus ökonomischer Sicht "die gleichgeschlechtliche Ehen nicht erlaubt werden sollten“. Ein bedenkenswerter Indikator in einer schwierigen Diskussion. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Februar 2012

Zukunftstragende Werte beim Tanzen (Von Urs Vögeli)

 

Zum Valentinstag gab es zahlreiche Tanzabende und Paartanzkurse. Und überhaupt: Man geht scheinbar wieder mehr als Paar Tanzen - eine spannende Entwicklung, da der Paartanz doch eigentlich etwas sehr Traditionelles ist. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Januar 2012

Ohne Wahrheit gibt es keinen Frieden! (Von Dominik Lusser)

 

Friede steht am Anfang des Jahres 2012 bei vielen Menschen weit oben auf der Liste der Hoffnungen. Doch er entsteht nicht von selbst, sondern erfordert den grossherzigen Einsatz eines jeden Gliedes einer Gesellschaft. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Dezember 2011

Was wünschen Sie sich zu Weihnachten? (Von M. Hikmat)

 

Eine jüngst erstellte Umfrage zeigt, dass immer mehr Leute vor allem immaterielle Wünsche haben. Man möchte gesund, zufrieden und glücklich in Frieden leben. Da kommt die Weihnachtszeit gerade richtig. Mehr lesen ...

 
 

 
 

November 2011

Zur Bundesratswahl (Von Urs Vögeli)

 

Die Bundesratswahlen stehen vor der Tür. Welche Qualitäten braucht ein Bundesrat? Leidenschaft für unser Land, Hingabe an die Bundesverfassung und eine christlich-abendländische Wertgrundlage. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Oktober 2011

Junge Schweizer träumen von Familie (Von M. Hikmat)

 

Laut einer Umfrage sind Familie und Freunde für junge Erwachsene in der Schweiz wichtiger als Karriere und Geld. Eine Familie zu gründen ist eine klare Zielvorstellung unserer Jugendlichen und das sollten wir unterstützen, denn von Familien hängt die Zukunft unseres Landes ab. Mehr lesen ...

 
 

 
 

August 2011

Fragwürdige UNO-Resolution zu sexueller Orientierung (Von Monika Wild)

 

Die neueste UNO-Resolution zu "sexueller Identität" wird von den Vereinten Nationen und den LGBT-Verbänden als „Meilenstein zum Schutz sexueller Minderheiten“ begrüsst. Sie ist jedoch ein weiteres Puzzleteil zur weltweiten Etablierung einer Gender-Mainstreaming-Ideologie.  Mehr lesen ...

 
 

 
 

Juli 2011

Keine Sonderrechte für Islam-Religionsunterricht! (Von Heinz Gstrein)

 

Das Gesetz zur Einführung des islamischen Religionsunterrichts an den Schulen in Nordrhein-Westfalen (BRD) geht auch die Schweiz an. Denn die nahtlose Verbindung von Religion und Politik gilt in allen islamischen Belangen und in allen Ländern. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Mai 2011

Vorbilder gesucht! (Von M. Hikmat)

 

Jeden Tag liest und hört man von erfolgreichen und prominenten Menschen. Aber sind sie Vorbilder? Vorbilder sind Menschen, die Werte und Normen im Theater des Lebens ehrlich und transparent darstellen. Mehr lesen ...

 
 

 
 

April 2011

Hilfe für die Schwachen – eine Aufgabe, die uns alle betrifft (Von R.W.)

 

„Wir machten, was zu tun war.“ So die bescheidene Aussage der Rettungshelden von der Air Zermatt nach dem Erhalt des „Heroism Award“. Immer wieder brauchen Menschen unsere Hilfe - eine Lebensaufgabe, die uns alle betrifft. Mehr lesen ...

 
 

 
 

März 2011

Frühling in unserer Gesellschaft? (Von Beatrice Gall)

 

So wie Gartenbesitzer im Frühling auf die ersten Sonnenstrahlen warten, so warten viele in unserem Land auf erste Aufbruchszeichen im Hinblick auf christliche Werte und die notwendige Stärkung der Familien in Politik und Gesellschaft. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Januar 2011

Der Gender-Wahn (Von R.W.)

 

Gender Mainstreaming. Die Ideologie, nach welcher sich Mann und Frau nicht mehr unterscheiden dürfen. Und dies, obschon das Gegenteil wissenschaftlich auf breitester Front nachgewiesen wurde. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Dezember 2010

Nichts gelernt aus der Geschichte? (Von Pfr. Hansjürg Stückelberger)

 

Haben wir richtig gehört? Ja, die SP hat die „Überwindung des Kapitalismus“ wieder zum Parteiprogramm erhoben. Dieses Programm stammt direkt aus der Küche von Marx, wonach dazu die Klasse der Bürger vernichtet werden muss. Mehr lesen ...

 
 

 
 

November 2010

Ausschaffung in der Schweiz und anderen Ländern (Von Beatrice Gall)

 

Mit 53 Prozent gab das Volk sein Ja zur Ausschaffungsinitiative. In  der Presse ist von „Sehnsucht nach Idylle" und "Volksdiktatur" die Rede. Doch der internationale Vergleich zeigt: Auch unsere Nachbarn gehen kriminelle Ausländer hart an. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Oktober 2010

Stichwort Integration (Von Pfr. Hansjürg Stückelberger)

 

Unter welchen Umständen gelingt Integration? Aktuell geführte Diskussionen um Integrationsprobleme betreffen vor allem Migranten mit einem islamischen Hintergrund. Mehr lesen ...

 
 

 
 

September 2010

Geiz ist nicht geil! (Von Beatrice Gall)

 

„Geiz ist geil!" lautet die Werbeparole des Konzerns Saturn, die nun auch in Winterthur überall zu lesen ist - nur nicht auf Stadtbussen. Der Stadtrat hatte sich gegen die Werbung entschieden und damit 60‘000 Fr. ausgeschlagen. Mehr lesen ... 

 
 

 
 

August 2010

Zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa (Von Beatrice Gall)

 

Am 26. August 2010 wäre sie 100 Jahre alt geworden: Mutter Teresa. Die Frau, die aufopferungsvoll in den Slums von Kalkutta den Ärmsten diente, gilt bis heute als das Vorbild für selbstlose Nächstenliebe. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Juni 2010

Wenn die Wissenden glauben und nicht kennen (Von R.W.)

 

„Glauben Sie noch, oder denken sie schon? Sie planen den Kirchenaustritt? Wir beraten Sie gerne. Freidenker Winterthur." Diese Zeilen waren im Winterthurer „Landboten" zu lesen. Die Ausrottung von Religiosität als Fernziel, die Aufklärung als Erlösung der Menschheit. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Mai 2010

Rund um die Burka (Von Dr. Heinz Gstrein)

 

Gegen die Totalverhüllung von Frauen mit einer „Burka" zeichnet sich in der Schweiz zunehmend breiter Konsens ab. Nur ganz radikale Exponentinnen sind anderer Meinung. Mehr lesen ...

 
 

 
 

April 2010

Echte Wahlfreiheit für Mutter und Kind! (Von Beatrice Gall)

 

Seit Jahrzehnten klingt, ja dröhnt es mittlerweile in unseren Ohren: Vorbei soll sie sein, die Zeit, da Frauen brav das Heimchen am Herd mimen, am Bein hängend der Holzklotz namens Kind. Sie sollen endlich eine Wahl zwischen Arbeit und Familie haben. Wie sieht es inzwischen damit aus? Mehr lesen ...

 
 

 
 

März 2010

Von Pädophilie und Sündenböcken (Von R.W.)

 

Es gibt nichts schönzureden: Jeder der jüngst aufgedeckten Pädophiliefälle ist ein Greuel sondergleichen. Tatsache ist jedoch: Es wird mit überwiegender Mehrheit über die katholischen Fälle berichtet. Warum aber spricht niemand über die zahlreichen Fälle in unserer „zeitgemässen", „aufgeschlossenen" und „befreiten" ausserkirchlichen Welt? Mehr lesen ...

 
 

 
 

Februar 2010 

Wenn das Gegenteil der Liebe "Wahrheit" sein soll (Von R.W.)

 

Regelmässig erreichen uns Rückmeldungen zu unseren Artikeln. Oft dankt man uns für das Engagement von Zukunft CH. Doch immer wieder erreichen uns auch Zusendungen, welche unsere Aufklärungsarbeit nicht nur rechtfertigen, sondern in einem demokratischen Staat geradezu erfordern, wie sich aktuell zeigt. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Januar 2010

Gehört das „Wow!“ nur nach Kloten? (Von R.W.)

 

Der Airbus A-380, ein Meisterwerk menschlicher Genialität, versetzt mit seinen Daten die Schweizer Bevölkerung ins Staunen. Aber gibt es nicht schon seit Jahrtausenden grössere Wunderwerke, wie z.B. den Menschen? Mehr lesen ...

 
 

 
 

Dezember 2009 

Der Kreuzzug gegen das Kreuz (Von Beatrice Gall) 

 

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat im November entschieden, dass das obligatorische Anbringen von Kruzifixen in Schulräumen gegen die Menschenrechtskonvention verstosse. Damit würde die Religionsfreiheit verletzt, so die Strassburger Richter. Das Kreuz scheint lästig geworden zu sein. Mehr lesen ...

 
 

 
 

November 2009

Wir Sklaven der Gottheit Wohlstand (Von R.W.)

 

Materiellen Wohlstand erlangt man in säkularen Augen durch eine florierende, leistungsstarke Wirtschaft. Als logische Folge darf diese keinerlei Wachstumseinbussen oder gar einen Verlust einfahren. Um dies zu erreichen, ist man ist heute offenbar bereit, jegliche immateriellen Werte und Normen über Bord zu werfen, siehe die Diskussion um die Minarettinitiative. Mehr lesen ...

 
 

 
 

September 2009:

Imam-Ausbildung? Vorsicht! (Von Dr. Heinz Gstrein)

 

Eines der heissen Eisen beim Disput bezüglich islamischer Einflüsse in der Schweiz ist das Begehren auf die Ausbildung von Moscheevorstehern, islamischen Predigern und Religionslehrern vor Ort. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Februar 2009:

Ja zur Familie! (Von Pfr. Hansjürg Stückelberger)

 

Die freudige Bejahung von Kindern ist heute weitgehend zerstört worden. Die Geburtenraten in Europa sind stark gesunken. Das bedeutet, dass in jeder Generation die Bevölkerung um gewaltig schrumpft.  Mehr lesen ...

 
 

 
 

Aktueller Kommentar des Monats:

 
 

„Blickpunkt“ mit Scheuklappen! – das neue Zürcher Religionskunde-Lehrmittel

 

Von Dominik Lusser

 

Geht es nach dem Entwurf des Lehrplans 21, soll die christliche Religion und Kultur keinen Vorrang mehr haben vor anderen Religionen. Der Lehrplan schlägt eine vergleichende Religionskunde vor und berücksichtigt so zwar die religiöse Vielfalt in der Schweiz. „Doch keine einzige Kompetenz bezieht sich“, wie die EVP (Evangelische Volkspartei) in ihrer Konsultationsantwort bemängelt, „explizit auf die Überlieferungen der christlichen oder jüdisch-christlichen Tradition.“ Damit wird die geistesgeschichtliche und kulturelle Prägung der Schweiz durch das Christentum missachtet. Die EVP fordert darum zu Recht, das sogenannte Zürcher Modell im neuen Lehrplan zu berücksichtigen und „Kompetenzen mit exemplarischen Inhalten der jüdisch-christlichen Überlieferung sowie den christlichen Feiertagen“ aufzunehmen.

 

Wie ein Blick in das neue Zürcher Lehrmittel „Blickpunkt – Kultur und Religion“ zeigt, hängt die Tauglichkeit der schulischen Religionskunde aber nicht nur davon ab, wie viel Raum dem Christentum als der kulturprägenden Religion zugestanden wird. Die Art und Weise der Darstellung des Christentums bzw. der anderen Religionen ist mindestens ebenso entscheidend.

 

Mit der Art und Weise eng verbunden ist die Frage nach dem Wozu der schulischen Religionskunde. Soll sie primär objektives Wissen vermitteln und dabei auch heiklen Fragen nicht ausweichen? Oder steht sie ausschliesslich im Dienste der „politischen Korrektheit“ und der Erziehung zum „toleranten“ Bürger, was meiner Meinung nach dem Anliegen, die Integration zu fördern, hinderlich ist? Bezüglich dieser Fragen sind beim „Blickpunkt“ grössere Bedenken angebracht. Und das, obwohl sich die ersten beiden Bände des Lehrmittels für Unter- und Mittelstufe entsprechend dem Zürcher Modell am Christentum als inhaltlichen Schwerpunkt orientieren, und erst der dritte Band für die Sekundarstufe I jeder der fünf grossen Weltreligionen exakt 26 Seiten widmet.

 

Ohne Anspruch darauf zu wissen, wie genau die Schulische Religionskunde der Zukunft – ein zugegebenermassen schwieriges und konfliktgeladenes Thema – auszusehen hätte, sollen am Beispiel des dritten Bandes von „Blickpunkt“ nach dem Ausschlussverfahren drei Fehler aufgezeigt werden, die – mit oder ohne Lehrplan 21 – in künftigen Lehrmitteln auf jeden Fall vermieden werden sollten.

 

Relativierung des Christentums!

 

„Blickpunkt“ bemüht sich, auch wenn dies unausgesprochen bleibt, offensichtlich um die Konstruktion eines säkularen Wertekanons, den angeblich die Mitglieder aller in der Schweiz anwesenden Religionen sowie Atheisten miteinander teilen. Dieser soll als tragfähiges Fundament der Gesellschaft genügen. Die einzelnen Religionen erscheinen so – ganz im Sinne von Lessings „Ringparabel" – nur noch als subjektive und selbstverständlich gleichwertige Spielarten, wie Religiosität gelebt werden kann.

 

So werden problematische Inhalte fremder Religionen, die nicht in dieses Schema passen, ausgeblendet. Die bleibende Abhängigkeit der europäischen Kultur vom Christentum wird bestritten. Und um den Heimvorteil des Christentums im Klassenzimmer von vornherein zu brechen, wird bei jeder Gelegenheit auf die im Namen des Kreuzes begangenen Gewalttaten aufmerksam gemacht und das Klischee der angeblichen Wissenschaftsfeindlichkeit des Christentums beschworen, während die anderen Religionen – inklusive Islam – geradezu mit Samthandschuhen angefasst werden.

 

Die vom Christentum geprägte Kultur der Menschenwürde und Solidarität ist, so heisst es im „Blickpunkt“, zusammen mit den aufklärerischen Werten von Freiheit und Vernunft zur Grundlage der schweizerischen Gesellschaft geworden. Doch seien diese vier Werte „auch ohne die religiös-christliche Begründung“ gültig. Der Beitrag des Christentums zur humanistischen Kultur Europas wird bewusst zur Historie und somit für abgeschlossen erklärt, als ob jeder andere weltanschauliche Hintergrund inklusive Atheismus ebenso geeignet wäre, diesen Werten ein bleibendes Fundament zu verleihen.

 

Tatsache aber ist, dass beispielsweise die unveräusserliche Menschwürde nur durch den Glauben an den biblischen Schöpfergott aufrechterhalten werden kann. Dies zeigt sich etwa darin, dass das Lebensrecht der Ungeborenen heute praktisch nur noch von gläubigen Christen eingefordert wird. So aber wird gleichzeitig deutlich, dass der christliche Glaube nicht ein Hindernis, sondern ein sinnvolle Ergänzung zur menschlichen Vernunft darstellt. Denn auch die moderne, säkulare Schweiz mit ihren Werten wie bürgerliche Freiheit, Wohlstand und Demokratie lebt von ihren spezifisch christlichen Wurzeln her, die sie nicht selber garantieren kann. Darum wäre es nichts als richtig, wenn das Christentum im Schulunterricht als unverzichtbare Stütze und Garant der Menschenwürde oder auch – in Zeiten postmoderner Verwirrungen und Verirrungen (Stichwort: Gender-Ideologie) – als Stimme des gesunden Menschenverstands ins Gespräch gebracht würde.

 

Vergleichende Religionskunde nach Zürcher Art

 

Spätestens der Vergleich, wie unterschiedlich der „Blickpunkt“ Islam und Christentum darstellt, zeigt deutlich, dass das Zürcher Lehrmittel nicht primär der Vermittlung objektiven Wissens verpflichtet ist. An mindestens vier Stellen ist von „Ausgrenzung und Verfolgung Andersgläubiger“ oder von „Ausbreitung mit Gewalt“ durch das Christentum die Rede, wobei das Beispiel der „blutigen Kreuzzüge“ erst noch falsch ist. Die Kreuzzüge waren zum Schutz der christlichen Pilger im Heiligen Land gedacht und entarteten teilweise, wo die Kreuzritter ihre materiellen Interessen in den Vordergrund stellten. Eine Ausbreitung des Glaubens mit dem Schwert aber waren die Kreuzzüge nicht.

 

Wenn sich eine Religion, und zwar nicht bloss zufällig, sondern im Einklang mit ihrer Gründungsintention, mit Gewalt ausgebreitet hat, dann ist das der Islam. Doch dazu schweigt das Lehrmittel gänzlich. Es ist lediglich von der „schnellen Ausbreitung“ des Islam die Rede. Mohammeds Dienst als Heerführer wird als Friedensmission dargestellt. Und solche, die den Dschihad mit Waffengewalt verstehen, werden der kleinen Minderheit der „radikalen Muslime“ zugerechnet. Diese Darstellung ist aber weit von den Tatsachen entfernt, zumal bis heute auch Rechtsgelehrte der Kairoer Universität Al Azhar – der renommiertesten Bildungsstätte des schiitischen Islams – in aller Selbstverständlichkeit den gewaltsamen Dschihad „inklusive dem Brechen der Wirbelsäule der Ungläubigen“ zur Pflicht der Moslems erklären.

 

Das islamische Recht der Scharia, heute mehr denn je Ursache von Gewalt gegen Frauen und Andersdenkende, ist – so eine weitere unzulässige Behauptung – „kein Buch mit festgelegten Gesetzen, sondern der Weg, wie ein Richter von den islamischen Quellen zu einem Gutachten oder Urteil gelangt.“ Die Rechtsgelehrten hätten dabei die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden und das Urteil oder den Ratschlag der Situation anzupassen. Schliesslich gälten diese Urteile nur als Orientierung, da sich alle Moslems ihre eigene Meinung bilden könnten.

 

Das islamische Recht wird also dargestellt als Inbegriff der Anpassungsfähigkeit und Garant autonomer Selbstbestimmung, was geradezu eine Verhöhnung der Opfer darstellt, die die Scharia täglich fordert. Unterschlagen wird dabei vor allem die im Islam selbstverständliche unauflösbare Verbindung von Kultur, Politik und Religion, die im „Blickpunkt“ zwar kurz erwähnt, aber nicht weiter vertieft wird. Diese Verflechtung aber bedeutet im Klartext, dass die Gesetze des Islam – wenn immer möglich – zum Staatsgesetzt gemacht werden und folglich nicht nur von Moslems, sondern von allen Bürgern zwingend befolgt werden müssen.

 

Demgegenüber wird unterschlagen, dass die Trennung von Kirche und Staat genauso wie die relative Autonomie weltlicher Kultur und Wissenschaft bereits in den Grundlagen der christlichen Religion angelegt sind und dass die Säkularisation ein Prozess ist, den die Kirche selbst mit vorangetrieben hat, und zwar nicht erst zur Zeit der Aufklärung, sondern spätestens seit dem Mittelalter.

 

Polit-Propaganda!

 

Besonders anstössig ist es, wenn ein staatliches Lehrmittel zur politischen Propaganda missbraucht wird. Die Anschläge auf das World Trade Center von 2001 haben, so der „Blickpunkt“, in der Schweizer Politik zu heftigen Diskussionen über die Frage geführt, ob sich Muslime wirklich in die Gesellschaft integrieren wollen oder können. Dabei seien Vorurteile gegenüber Moslems von politisch konservativen Kreisen ausgenützt worden. „Sie lancierten eine Initiative für ein Bauverbot von Minaretten, und 2009 stimmte die Schweizer Bevölkerung dieser Initiative überraschend zu.“

 

Was nicht ins eingangs erwähnte Schema passt, wonach alle Weltreligion lediglich subjektive Ausdrucksformen des einen, angeblich rein säkularen „Welt-Ethos“ sind, wird also einfach unterschlagen. Abgesehen davon, dass eine solche Darstellung sowohl die historische wie die aktuelle Wirklichkeit völlig verzerrt widergibt und somit dem Anspruch an den Schulunterricht, objektives Wissen zu vermitteln, nicht genügt, ist diese Art der Religionskunde auch der Integration von Schülern aus anderen religiösen Traditionen alles andere als förderlich.

 

Auf der einen Seite werden nämlich die nicht-zufälligerweise christlichen Wurzeln, aus denen die Schweizer Gegenwart entstanden und von denen sie bleibend abhängig ist, zum grossen Teil geleugnet. Anderseits verbaut man Schüler nicht-christlicher Herkunft die einmalige Möglichkeit, sich in vernünftig-kritischer – also echt abendländischer – Weise mit ihrer eigenen Tradition auseinanderzusetzen. Dass man heute, einem vordergründigen und billigen Frieden zuliebe, einfach vertuscht, dass nicht alle religiösen Phänomene, Gebräuche und Regeln gleich vernünftig, geschweige denn mit der abendländischen Zivilisation verträglich sind, wird sich früher oder später auf sehr unangenehme Art und Weise rächen.