Kommentar des Monats
Zukunft CH bezieht Stellung! Jeden Monat zu einem aktuellen und brisanten Thema. Das ist unser Kommentar des Monats.
Ältere Kommentare:
Januar 2012
Ohne Wahrheit gibt es keinen Frieden! (Von Dominik Lusser)
Friede steht am Anfang des Jahres 2012 bei vielen Menschen weit oben auf der Liste der Hoffnungen. Doch er entsteht nicht von selbst, sondern erfordert den grossherzigen Einsatz eines jeden Gliedes einer Gesellschaft. Mehr lesen ...
Dezember 2011
Was wünschen Sie sich zu Weihnachten? (Von M. Hikmat)
Eine jüngst erstellte Umfrage zeigt, dass immer mehr Leute vor allem immaterielle Wünsche haben. Man möchte gesund, zufrieden und glücklich in Frieden leben. Da kommt die Weihnachtszeit gerade richtig. Mehr lesen ...
November 2011
Zur Bundesratswahl (Von Urs Vögeli)
Die Bundesratswahlen stehen vor der Tür. Welche Qualitäten braucht ein Bundesrat? Leidenschaft für unser Land, Hingabe an die Bundesverfassung und eine christlich-abendländische Wertgrundlage. Mehr lesen ...
Oktober 2011
Junge Schweizer träumen von Familie (Von M. Hikmat)
Laut einer Umfrage sind Familie und Freunde für junge Erwachsene in der Schweiz wichtiger als Karriere und Geld. Eine Familie zu gründen ist eine klare Zielvorstellung unserer Jugendlichen und das sollten wir unterstützen, denn von Familien hängt die Zukunft unseres Landes ab. Mehr lesen ...
August 2011
Fragwürdige UNO-Resolution zu sexueller Orientierung (Von Monika Wild)
Die neueste UNO-Resolution zu "sexueller Identität" wird von den Vereinten Nationen und den LGBT-Verbänden als „Meilenstein zum Schutz sexueller Minderheiten“ begrüsst. Sie ist jedoch ein weiteres Puzzleteil zur weltweiten Etablierung einer Gender-Mainstreaming-Ideologie. Mehr lesen ...
Juli 2011
Keine Sonderrechte für Islam-Religionsunterricht! (Von Heinz Gstrein)
Das Gesetz zur Einführung des islamischen Religionsunterrichts an den Schulen in Nordrhein-Westfalen (BRD) geht auch die Schweiz an. Denn die nahtlose Verbindung von Religion und Politik gilt in allen islamischen Belangen und in allen Ländern. Mehr lesen ...
Mai 2011
Vorbilder gesucht! (Von M. Hikmat)
Jeden Tag liest und hört man von erfolgreichen und prominenten Menschen. Aber sind sie Vorbilder? Vorbilder sind Menschen, die Werte und Normen im Theater des Lebens ehrlich und transparent darstellen. Mehr lesen ...
April 2011
Hilfe für die Schwachen – eine Aufgabe, die uns alle betrifft (Von Reto Widmer)
„Wir machten, was zu tun war. Wir haben nicht übermässig viel riskiert.“ So die bescheidene Aussage der beiden Rettungshelden von der Air Zermatt nach dem Erhalt des „Heroism Award“. Immer wieder brauchen Menschen unsere Hilfe - eine Lebensaufgabe, die uns alle betrifft. Mehr lesen ...
März 2011
Frühling in unserer Gesellschaft? (Von Beatrice Gall)
So wie Gartenbesitzer im Frühling auf die ersten Sonnenstrahlen warten, so warten viele Menschen in unserem Land auf die ersten Zeichen des Aufbruchs, Im Hinblick auf christliche Werte und die dringend notwenige Stärkung der Familien in Politik und Gesellschaft. Mehr lesen ...
Januar 2011
Der Gender-Wahn (Von Reto Widmer)
Gender Mainstreaming. Die Ideologie, nach welcher sich Mann und Frau nicht mehr unterscheiden dürfen. Und dies, obschon das Gegenteil wissenschaftlich auf breitester Front nachgewiesen wurde. Mehr lesen ...
Dezember 2010
Nichts gelernt aus der Geschichte? (Von Pfr. Hansjürg Stückelberger)
Haben wir richtig gehört? Ja, die SP hat die „Überwindung des Kapitalismus“ wieder zum Parteiprogramm erhoben. Die Überwindung des Kapitalismus stammt direkt aus der Küche von Karl Marx. Seiner Lehre nach muss dazu die Klasse der Bürger vernichtet werden. Mehr lesen ...
November 2010
Ausschaffung in der Schweiz und anderen Ländern (Von Beatrice Gall)
Mit 53 Prozent gab das Volk sein Ja zur Ausschaffungsinitiative. In der Presse wird von „Sehnsucht nach Idylle", von „übler Laune" und sogar "Volksdiktatur" gesprochen. Doch der internationale Vergleich zeigt, dass auch unsere Nachbarn kriminelle Ausländer hart anpacken. Mehr lesen ...
Oktober 2010
Stichwort Integration (Von Pfr. Hansjürg Stückelberger)
Unter welchen Umständen gelingt Integration? Aktuell geführte Diskussionen um Integrationsprobleme betreffen vor allem Migranten mit einem islamischen Hintergrund. Mehr lesen ...
September 2010
Geiz ist nicht geil! (Von Beatrice Gall)
„Geiz ist geil!" lautet die Werbeparole des Konzerns Saturn, die nun auch in Winterthur überall zu lesen ist - nur nicht auf den Stadtbussen. Der Stadtrat hatte sich nämlich gegen diese Werbung entschieden und damit 60‘000 Franken ausgeschlagen. Mehr lesen ...
August 2010
Zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa (Von Beatrice Gall)
Am 26. August 2010 wäre sie 100 Jahre alt geworden: Mutter Teresa. Die Frau, die aufopferungsvoll in den Slums von Kalkutta den Ärmsten diente, gilt bis heute als das Vorbild für selbstlose Nächstenliebe. Mehr lesen ...
Juni 2010
Wenn die Wissenden glauben und nicht kennen (Von Reto Widmer)
„Glauben Sie noch, oder denken sie schon? Sie planen den Kirchenaustritt? Wir beraten Sie gerne. Freidenker Winterthur." Diese Zeilen waren im Winterthurer „Landboten" zu lesen. Die Ausrottung von Religiosität als Fernziel, die Aufklärung als Erlösung der Menschheit. Mehr lesen ...
Mai 2010
Rund um die Burka (Von Dr. Heinz Gstrein)
Gegen die Totalverhüllung von Frauen mit einer „Burka" zeichnet sich in der Schweiz zunehmend breiter Konsens ab. Nur ganz radikale Exponentinnen sind anderer Meinung. Mehr lesen ...
April 2010
Echte Wahlfreiheit für Mutter und Kind! (Von Beatrice Gall)
Seit Jahrzehnten klingt, ja dröhnt es mittlerweile in unseren Ohren: Vorbei soll sie sein, die Zeit, da Frauen brav das Heimchen am Herd mimen, am Bein hängend der Holzklotz namens Kind. Sie sollen endlich eine Wahl zwischen Arbeit und Familie haben. Wie sieht es inzwischen damit aus? Mehr lesen ...
März 2010
Von Pädophilie und Sündenböcken (Von Reto Widmer)
Es gibt nichts schönzureden: Jeder der jüngst aufgedeckten Pädophiliefälle ist ein Greuel sondergleichen. Tatsache ist jedoch: Es wird mit überwiegender Mehrheit über die katholischen Fälle berichtet. Pädophilie wird als logische Folge von zölibatärem Leben dargestellt. Warum aber spricht niemand über die zahlreichen Fälle in unserer „zeitgemässen", „aufgeschlossenen" und „befreiten" ausserkirchlichen Welt? Mehr lesen ...
Februar 2010
Wenn das Gegenteil der Liebe "Wahrheit" sein soll (Von Reto Widmer)
Regelmässig erreichen Zukunft CH auf digitalem oder postalischem Weg Rückmeldungen zu unseren Artikeln. In der überwiegenden Mehrheit dieser Kommentare dankt man uns für das Engagement von Zukunft CH, immer wieder erreichen uns jedoch auch Zusendungen, welche unsere Aufklärungsarbeit nicht nur rechtfertigen, sondern in einem demokratischen Staat geradezu erfordern, wie ein aktuelles Beispiel zeigt. Mehr lesen ...
Januar 2010
Gehört das „Wow!“ nur nach Kloten? (Von Reto Widmer)
Der Airbus A-380, ein Meisterwerk menschlicher Genialität, versetzt mit seinen Daten die Schweizer Bevölkerung ins Staunen. Aber gibt es nicht schon seit Jahrtausenden grössere Wunderwerke, wie z.B. den Menschen? Mehr lesen ...
Dezember 2009
Der Kreuzzug gegen das Kreuz (Von Beatrice Gall)
Die Richter des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte haben Anfang November 2009 entschieden, dass das obligatorische Anbringen von Kruzifixen in Schulräumen gegen die Menschenrechtskonvention verstosse. Damit würde die Religionsfreiheit verletzt, so die Strassburger Richter.
Das Kreuz scheint lästig geworden zu sein. Mehr lesen ...
November 2009
Wir Sklaven der Gottheit Wohlstand (Von Reto Widmer)
Materiellen Wohlstand erlangt man in säkularen Augen durch eine florierende, leistungsstarke Wirtschaft. Als logische Folge darf diese keinerlei Wachstumseinbussen oder gar einen Verlust einfahren. Um dies zu erreichen, ist man ist heute offenbar bereit, jegliche immateriellen Werte und Normen über Bord zu werfen, siehe die Diskussion um die Minarettinitiative. Mehr lesen ...
September 2009:
Imam-Ausbildung? Vorsicht! (Von Dr. Heinz Gstrein)
Eines der heissen Eisen beim Disput bezüglich islamischer Einflüsse in der Schweiz ist das Begehren auf die Ausbildung von Moscheevorstehern, islamischen Predigern und Religionslehrern vor Ort. Mehr lesen ...
Februar 2009:
Ja zur Familie! (Von Pfr. Hansjürg Stückelberger)
Die freudige Bejahung von Kindern ist heute weitgehend zerstört worden. Die Geburtenraten in Europa sind stark gesunken. Das bedeutet, dass in jeder Generation die Bevölkerung um gewaltig schrumpft. Mehr lesen ...
Aktueller Kommentar des Monats:
Zukunftstragende Werte beim Tanzen
Von Urs Vögeli
Diesen Monat war Valentinstag. An diesem Tag der vermeintlichen Liebe, welcher leider hauptsächlich für die Konsumindustrie interessant ist, sind es trotzdem nicht nur die Blumen- und Pralinenverkäufer, welche sich freuen. Nein, ganz im Trend sind auch Tanzabende und Paartanzkurse. Ähnlich scheint der allgemeine Trend, dass man wieder vermehrt als Paar Tanzen geht. In den letzten Jahren haben vor allem die lateinamerikanischen Standardtänze wie etwa Salsa und Bachata/Merengue einen Aufschwung erfahren. Aber auch Standardtänze wie Disco-Fox oder Lindy Hop sind wieder beliebter geworden.
Dies ist eine höchst spannende Entwicklung, da der Paartanz doch eigentlich etwas sehr Traditionelles ist. Er ist nicht so traditionell wie Trachtentanz oder Ländlermusik, aber von den dahinterstehenden Werten bodenständig. In einem Tanzkurs darf man noch, ohne merkwürdig angesehen zu werden, von „führen“ sprechen, sogar davon, dass der Mann führt. Man(n) muss klar führen, die Frau darf oder muss sich führen lassen. Das harmonische Miteinander funktioniert sonst nicht. Es gibt in diesem Metier somit keine vollkommene „Gleichberechtigung“, kein dekonstruktivistisches „Gender“-Bild. Der Relativismus hat hier zum Glück noch nicht viel kaputt gemacht. Mann ist Mann, Frau ist Frau und es wird zu zweit getanzt.
Man könnte das jetzt zwar altbacken und archaisch nennen, aber es geht schlicht um das harmonische Miteinander-unterwegs-Sein. Ich glaube Gott hat das so in uns hineingelegt. Der Mann geht tendenziell voran, ist der Kämpfer, hat eine Letztverantwortung vor Gott für Ehe und Familie. Die Frau ist seine „Gehilfin“. Dies ist keinesfalls eine minderwertige Position. Es ist eher so wie bei dem Verhältnis zwischen Kapitän und Erstem Offizier. Ein unzertrennliches, nicht voneinander wegzudenkendes Team. Der eine funktioniert nicht ohne den anderen. Also sind beide genauso wichtig.
Dies hat auch nichts mit Unterdrückung oder Bevormundung zu tun, da es nicht darum geht, wer beispielsweise der Erwerbsarbeit nachgeht, wer im Haushalt beim Kochen oder Putzen oder bei der Kindererziehung mithilft. Warum führt der Mann beim Tanzen? Er will seine Partnerin von ihrer schönsten und besten Seite zeigen. Sie darf sich präsentieren, sich begehrt und als Prinzessin fühlen. Der Mann bietet den Rahmen, eine Art Schutz, zeigt, „das ist aber meine Prinzessin“, die nicht einfach jeder haben kann.
Ist das nicht ein fantastisches Bild? Der Mann ist der Rahmen, die Frau das Gemälde! Ziel der Letztverantwortung des Mannes ist es, für seine Frau das Allerbeste zu wollen, sie in ihren Begabungen, in ihren Berufungen freizusetzen, sie zu fördern. Das Zusammengehören ist aber auch ein Schutz. Dieses Vertrauensverhältnis zwischen Mann und Frau ist etwas Spezielles, etwas Einzigartiges, es ist verbindlich, unterliegt nicht der Beliebigkeit, ist etwas Intimes. Beide sind aber auch fehlbar. Man muss miteinander kommunizieren, reden, aufeinander eingehen, einander vergeben. Letztendlich geht es um die Liebe, d.h. in letzter Konsequenz darum, sein eigenes Leben einer anderen Person hinzugeben. Beide geben für den anderen und für das Gesamte ihr Leben in die Waagschale; wie beim Tanzen, so auch in der Ehe und in der Familie.
Ich bin sehr froh, dass klassische Werte beim Tanzen noch ihren Ausdruck finden und die Menschen davon noch immer, trotz Relativismus, trotz Dekonstruktion der gesellschaftlichen Normen, trotz Überemanzipation und Gender Mainstreaming, fasziniert sind von diesen tief in unsere Herzen gepflanzten Werten; dass sie von der Schöpfungsordnung Gottes gezogen werden und den Paartanz offenbar gerne und fröhlich ausleben.