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Islam

 
 
 

19.12.2012

ksis begrüsst Einreisesperre für Muhammad Al-Arif

Das „Aktionskomitee gegen die strategische Islamisierung“ (ksis) begrüsst den Entscheid des BFM, dem umstrittenen muslimischen TV-Prediger Muhammad Al-Arif die Einreise zur Jahreskonferenz des Islamischen Zentralrats (IZRS) zu verweigern. Das teilte das ksis am 14. Dezember 2012 in einer Pressemitteilung mit. Die Freiburger Behörden und Betreiber des Forums wurden vom Aktionskomitee bereits vor einem Monat detailliert über die Referenten der IZRS-Jahreskonferenz informiert. Spätestens nach Bekanntgabe der Referenten hätte die Veranstaltung abgesagt werden müssen, so das ksis.

Laut Daniel Zingg, Pressesprecher des ksis würden die Betreiber des Forums mit der Bewilligung der IZRS-Jahreskonferenz gegen den Handelsregistereintrag des EXPO CENTRE SA verstossen, wonach bei Veranstaltungen „das öffentliche Interesse zu wahren ist: […] assurer la gestion et l'exploitation, dans l'intérêt du canton de Fribourg, du Centre d'expositions, de conférences et de congrès sis sur le territoire de la commune de Granges-Paccot.“

Der Auftritt des IZRS in Freiburg sei eine Provokation hinsichtlich Religionsfreiheit, der Demokratie, der Schweizer Grundwerte, der christlichen Ethik und der jüdischen Minderheit, so Zingg weiter. „Auch wenn anzunehmen ist, dass die geladenen Referenten ihre wahren islamistischen und antidemokratischen Tendenzen vor der Presse verschleiern werden, sind die Absichten der Referenten und des IZRS eindeutig dem verfassungswidrigen Islamismus, Salafismus und Antisemitismus zuzuordnen. Das Aktionskomitee hat bereits im April 2010 beim Bundesamt für Justiz ein Verbot des widerrechtlichen Vereins IZRS gefordert. An dieser Forderung halten wir fest.“ Der Verein IZRS sei mit seinem extremen islamistischen Gedankengut eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Das Gedankengut der geladenen Referenten zeige, „dass die in den Statuten des IZRS gemachte Zusicherung, sich ‚im rechtlichen Rahmen der Schweizerischen Eidgenossenschaft‘ zu bewegen, ein reines Scheinbekenntnis ist.“