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Ehe und Familie

 
 
 

23.04.2014

Mediales Echo auf die Petition „Kein Gender im Lehrplan 21“

Von Dominik Lusser

Am 21. Januar 2014 lancierte Zukunft CH die Petition „Kein Gender im Lehrplan 21“, die bisher von über 21‘000 Personen unterzeichnet worden ist. Die Petition fordert von den Erziehungs- und Bildungsdirektoren der Deutschschweizer Kantone die Streichung des fachübergreifenden Themas „Gender und Gleichstellung“ aus dem Lehrplan 21 und läuft noch bis zum 21. Juli 2014: https://www.openpetition.de/petition/online/kein-gender-im-lehrplan-21

Obwohl die Mainstream-Medien der Kritik an den Gender Studies oder am Gender Mainstreaming kaum Gehör schenken und die von Zukunft CH unternommenen Versuche, das Thema der Petition medial zu verbreiten, zumeist auf taube Ohren stiessen, boten sich dennoch einige gute Gelegenheiten einer öffentlichen Diskussion zum Thema Gender im Lehrplan 21. Nebst kleineren Beiträgen in diversen christlichen Zeitschriften und Websites sind insbesondere folgende Echos erwähnenswert:

• Basler Zeitung

Die Basler Zeitung vom 28. Februar 2014 veröffentlichte einen Beitrag von Zukunft CH unter dem Titel „Staatlich finanzierte Pseudo-Wissenschaft – Gender Studies verleugnen die Wirklichkeit, um sie manipulieren zu können.“ Der Beitrag fand sogar internationale Beachtung und wurde von der Chefredaktorin der deutschen feministischen Zeitschrift „Missy Magazine“ zum Ärgernis der Woche gekürt:

http://www.tagesspiegel.de/medien/zu-meinem-aerger-angst-vorm-genderismus/9556924.html.

Eine etwas erweiterte Version des BaZ-Artikel unter dem Titel „Gender ist doch Genderismus“ finden sie unter:

http://www.zukunft-ch.ch/de/themen/ehe_und_familie/?newsid=1696

• Schweiz 5

Am 7. März 2014 war die Petition Hauptthema im Prolife-TV-Talk auf Schweiz 5 zum Thema „Mann? Frau? Oder beides?“. Gäste von Moderator Christian Schmid waren Ulrike Walker, Mutter, Hausfrau und engagierte Bloggerin (dieweiterdenkerin.wordpress.com), Pirmin Müller, Luzerner SVP-Kantonsrat und Geschäftsführer von Pro Life, sowie Dominik Lusser, Mitarbeiter der Stiftung Zukunft CH.

http://www.schweiz5.ch/v2/?p=3360

• Rhone-Zeitung

In der Oberwalliser Rhone Zeitung erschienen im März 2014 drei Beiträge zur Petition, zwei positive und ein negativer, die jeweils aufeinander Bezug nehmen:

13. März 2014:
http://www.rz-online.ch/region/wallis/gender-foerdert-die-sexualisierung-der-kinder

20. März 2014:
http://www.rz-online.ch/region/wallis/konservatives-weltbild-zementieren

26. März 2014:
Leserbrief von Zukunft CH: Wir fordern „Naturschutz“ für Kinder!

Der Beitrag „Konservatives Weltbild zementieren“ vom 20. März 2014 lässt glauben, es gehe der Petition „Kein Gender im Lehrplan 21“ darum, das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Hier liegt ein grosses Missverständnis vor, das für die Gender-Ideologie ganz typisch ist. Diese geht von der irrigen Annahme aus, dass der Mensch nur ein Produkt der gesellschaftlichen Entwicklung ist. Folglich gibt es für Genderisten wie Laura Kronig von der SP Oberwallis auch keine Natur und kein zeitloses Richtig oder Falsch im Umgang mit dem Menschen, seinem Geschlecht und seiner Sexualität.

Geschlechterrollen haben sich gewandelt, sagt Kronig. Das stimmt zum Teil. Doch die Konstanz, welche die Genderisten bestreiten, ist noch weit eindrücklicher. Gemäss einem Forschungsprojekt des Nationalfonds haben von 6‘000 jungen Schweizerinnen und Schweizern weniger als ein Prozent einen geschlechtsuntypischen Beruf gewählt. Anstatt hinter diesem deutlichen Ergebnis unterschiedliche natürliche Vorlieben von Mann und Frau zu sehen, lautet das Gender-„Credo“, dass mit Umerziehung eine gleichmässige Geschlechterbeteiligung in allen Berufen erzwungen werden kann.

Weiter meint Kronig, wir würden bezüglich Sexualkunde mit „Schauermärchen“ argumentieren. Hierzu folgendes Beispiel: Ein zehnjähriger Primarschüler in Wil SG musste vor kurzem in einem Test, der uns vorliegt, beschreiben, was passiert, wenn Eichel und Klitoris „sanft gestreichelt“ werden. Die Mutter ist empört über den Schulleiter, der ihr antwortete, dass dieser Unterricht altersgerecht sei. „Wer entscheidet, dass ein zehnjähriges Kind das Bedürfnis hat, zu beschreiben, was mit Klitoris und Eichel passiert, wenn sie sanft gestreichelt wird? Mein Sohn wollte den Unterricht nicht besuchen, aber wir hatten gar keine Wahl!“, so die Mutter.

Ist das die Prävention, die Kronig für so dringlich hält? Eher verhält sich wohl die Schule hier selbst übergriffig! Wir sind nicht „naiv und weltfremd“, wie Kronig meint. Wir sind aber offensichtlich sensibler für die Bedürfnisse von Kindern, die sich nicht einfach jeder Entwicklung anpassen. Darum fordern wir Schutz für die Natur unserer Kinder!